Energiespar-Tipps
Kleines Energiespar-ABC
  • Dämmstoffe:
    Dämmstoffe sind Materialien, die wärme- und/oder schallisolierende Eigenschaften besitzen. Natürliche Dämmstoffe sind eine sehr gute Alternative zu den herkömmlichen Produkten, wie z. B. wie Mineralwolle oder Polystyrol. Zu den wichtigsten nachwachsenden Rohstoffen gehören neben der Zellulose u. a. Hanf, Flachs, Kokos, Kork, Holzfasern, Schafwolle und Getreidegranulat. Sie sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch gesundheitlich völlig unbedenklich. Zellulose-Dämmstoffe verbrauchen zehnmal weniger Energie bei der Herstellung als Dämmstoffe aus Mineralwolle.


  • EnEV:
    Gebäude müssen heute die Anforderungen der Energie-Einsparverordnung (EnEV) erfüllen. Die EnEV ist als neue Wärmeschutzverordnung am 1. Februar 2002 in Kraft getreten. Mit ihrer Einführung soll der Energiebedarf um 25 % gesenkt werden. Hintergrund ist das Ziel, bis 2010 eine CO2-Reduktion um 25 % gegenüber dem Stand von 1990 zu erreichen. Weiterere Informationen erhalten Sie bei der Deutschen Energie-Agentur (www.dena.de).


  • Energiepass:
    Der Energiepass bietet Mietern und Käufern ab 2006 wichtige Informationen über die energetische Qualität eines Gebäudes. Er enthält Angaben zur Qualität der Heizungsanlagen und der Isolierung der Hauswände. Jedes Haus wird einer Energieklasse zugeordnet. Die Energieklasse ist dabei ein entscheidendes Kriterium für den Verkaufswert und die Vermietbarkeit einer Immobilie. Außerdem gibt der Energiepass Auskunft darüber, ob eine Immobilie die Energie-Einsparverordnungen (EnEV) einhält. Weitere Informationen gibt es auf der Internet-Seite: www.gebaeudeenergiepass.de oder www.zukunft-haus.de.


  • Förderprogramme:
    Informationen über Föderprogramme für Wohnraum-Modernisierung und energetische Sanierungsvorhaben bieten u. a. die Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de) und die Deutsche Energieagentur (www.dena.de).


  • Lambda-Lamda-, Lambda-Wert (Lamda):
    Der Lambda-Wert von Dämmstoffen ist der bauphysikalische Kennwert für den winterlichen Wärmeschutz. Er bezeichnet die Wärmeleitfähigkeit-Lamda-, nach DIN 4108-4, eines Dämmstoffes. Bei Climatizer liegt dieser Wert bei 0.040 W/(m x K). Der Wert beschreibt, wie viel Wärme pro Zeiteinheit von der wärmeren zur kälteren Seite des Dämmstoffes fließt, bei einem definierten Temperaturunterschied.


  • Phasenverschiebung:
    Der bauphysikalische Kennwert von Dämmstoffen dafür ist die spezifische Wärmekapazität "c". Je höher dieser Wert ist, desto mehr kann ein Dämmstoff aufnehmen und speichern. Siehe Sommerlicher Hitzeschutz.


  • U-Wert:
    Gebäude müssen die Anforderungen der Energie-Einsparverordnung (EnEV) erfüllen. Dabei dreht sich alles um den U-Wert, den Wärmedurchgangskoeffizienten. Der U-Wert ist der bauphysikalische Kennwert für den Wärmeschutz von Bauteilen bzw. Konstruktionen. Er bezeichnet die Eigenschaft eines Bauteils, die Wärme festzuhalten, bzw. die Wärme langsam oder schnell durchzulassen. Je niedriger der U-Wert ist, desto besser ist der Wärmeschutz des Bauteils/der Konstruktion.