Mit Zellulose schlagen Sie Sommerhitze und Winterkälte ein Schnippchen
Gebäude-Dämmung: Frühling ist die beste Jahreszeit

Der Frühling ist ein idealer Zeitpunkt für Altbausanierungen. Wer im Sommer angenehm kühle Räume haben möchte, sollte jetzt mit den Sanierungs- und Dämmarbeiten von Wänden und Dächern beginnen. Und der Staat hilft mit: Zum 01. Februar 2006 startete die Bunderegierung zusammen mit der KfW-Förderbank (www.kfw.de) ein optimiertes CO2-Gebäudesanierungsprogramm. Hausbesitzer können damit Fördermittel für Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten zu besonders günstigen Zinssätzen beantragen.

Im Sommer kann es unter dem Dach richtig heiß werden. Ein Großteil der Häuser ist viele Stunden am Tag der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Besonders wenn keine Schatten spendenden Bäume in unmittelbarer Nähe stehen, scheint die Sonne ungefiltert auf das schräge Dach. Dies führt teilweise zu Temperaturen von bis zu 120 Grad auf den Ziegeln. Eine gute Isolierung ist dann Gold wert. Dämmschichten aus Zellulose halten die Wärme ab und lassen die Hitze draußen. Untersuchungen haben ergeben, dass Räume mit Zellulose-Dämmung im Sommer um 4 bis 5 Grad kühler sind als solche mit Dämmungen aus Mineralfasern. So haben Sie den ganzen Sommer über Wohlfühltemperaturen in Ihren Räumen.

Grund für den positiven Effekt der Zellulose auf die Raumtemperaturen ist die hohe Wärmespeicherfähigkeit. Sie bewirkt eine Verzögerung des Wärmedurchgangs durch die Dämmschicht, die sogenannte Phasenverschiebung. Diese liegt für Zellulosedämmstoffe bei elf Stunden und mehr (bei Mineralfasern sind es sieben Stunden). Noch bevor die Höchsttemperaturen des Tages den Innenraum erreichen, setzt die nächtliche Abkühlung ein. Der Effekt ist ein angenehmes Raumklima - selbst im Hochsommer. Eine gute Dämmung spart außerdem Energiekosten für eine zusätzliche Klimaanlage.

Heizkosten sparen mit Zellulosedämmung
Was gut gegen die Hitze ist, wirkt auch effektiv gegen Kälte. Zellulose-Dämmstoffe wie Climatizer sorgen nicht nur für sommerlichen Wärmeschutz, sondern halten auch die winterliche Kälte draußen. Eine fachgerechte Installation von Zellulosedämmstoffen in Wände, Böden und Dächer bewirkt spürbare Einsparungen bei den Energie- und Heizkosten von bis zu 25 %.

Ein Vergleich unterschiedlich gut gedämmter Einfamilienhäuser zeigt den Einfluss der Wärmedämmung auf die Energiebilanz noch deutlicher: Ein ungedämmtes 100-qm-Haus aus dem Jahr 1960 verbraucht jährlich etwa 3.700 Liter Heizöl. Ein nach der Wärmeschutzverordnung von 1984 gedämmtes Haus benötigt 1.500 Liter, ein nach der Wärmeschutzverordnung von 1995 gedämmtes Haus ca. 1.000 Liter. Niedrigenergiehäuser, die nach dem aktuellen Stand der Technik errichtet sind, verbrauchen nur noch etwa 600 Liter Heizöl.

Zellulose-Dämmstoffe erfüllen die Ansprüche an modernes Bauen und Renovieren auf ganzer Linie. Sie reichen von einem angenehmen Raumklima über die Ressourcenschonung bis hin zu ausgezeichneten bauphysikalischen Eigenschaften - im Sommer wie im Winter.

 










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Energiepass für Wohngebäude ab 2006